Gut gedacht ist halb gebaut!

Nachhaltigkeit als Planungsziel des neuen Großobjektedepots im Freilandmuseum Oberpfalz

Nachhaltigkeit ist für ein Museum kein Novum, denn sie ist ein Grundprinzip der museologischen Arbeit. Museen sind Institutionen, die per se ad infinitum und damit zwingend nachhaltig angelegt sind oder zumindest sein sollten. Insofern ist Museumsmenschen die Denkweise eines Hans Carl von Carlowitz durchaus vertraut, der 1713 in seiner „Sylvicultura Oeconomica“ die Grundlagen der nachhaltigen Forstwirtschaft legte und damit unsere gegenwärtige Vorstellung des nachhaltigen Wirtschaftens prägte. Allerdings wurde museale Nachhaltigkeit bisher in erster Linie als konservatorische, finanzielle und institutionelle Nachhaltigkeit verstanden, während andere Nachhaltigkeitsaspekte hingegen noch nicht oder erst partiell in den Fokus der Museumsarbeit gerückt sind. So spielen etwa ökologische Nachhaltigkeitsziele, vor allem bei großen Prestigebauten, bis in die Gegenwart, wenn überhaupt nur eine sehr untergeordnete Rolle und müssen hinter Funktion, Ästhetik und Finanzierbarkeit der Museentempel zurückstecken. Allerdings wird mittlerweile an dieser Praxis verstärkt Kritik laut.

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